Wer zum ersten Mal eine Website erstellt, muss noch vor Layout, Grafik und Text den Domainnamen festlegen und ihn registrieren, damit er eindeutig und exklusiv ist und niemand sonst ihn nutzen kann.
Gehen wir der Reihe nach: Was bedeutet «Domainname»?
Im Digitalen bezeichnet man mit «Domain» die Internetadresse deiner Website.
Das ist, was Nutzer in die Adressleiste eines Browsers eingeben, um direkt auf deine Seiten zuzugreifen.
Aus Bequemlichkeit nennt man das URL (auch wenn die Bedeutung den meisten unbekannt ist, außer dir: Uniform Resource Locator).
Eine Domain ist einzigartig und kann nicht von mehreren Websites geteilt werden.
Wir überspringen die technische Funktionsweise, denn Ziel dieses Artikels ist es, Tipps zu geben, um den Domainnamen bestmöglich festzulegen – also das, wonach das Internetvolk online sucht. Ein kurzer Hinweis zur Struktur ist jedoch nötig, und dazu zerlegen wir beispielhaft unseren Domainnamen: ww.flazio.com.
www:
Abkürzung für World Wide Web und entspricht der Domain der dritten Ebene.
flazio:
ist der Name der Website und entspricht der Domain der zweiten Ebene.
.com:
heißt Domain-Endung und entspricht der Domain der ersten Ebene.
Wenn der erste Teil der Internetadresse oft ignoriert und vom Browser automatisch ergänzt wird, ist es beim mittleren Teil – dem Domainnamen – und bei der Endung anders: Sie erfordern die richtigen Überlegungen.
Mittelteil: der Name
Den Namen für deine Website festzulegen wirkt banal, ist es aber oft nicht.
Murphy hat mit einem seiner Gesetze gesagt: Je einfacher etwas erscheint, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, es falsch zu machen – und desto gravierender können die Folgen sein als der Fehler selbst.
Damit Murphys Gesetz nicht auch deine Website trifft, schlagen wir einige praktische Tipps vor, die du beachten solltest:
• sei wesentlich:
Das ist, was man sich merken muss, und es sollte kurz und zugleich aussagekräftig sein; zu allgemein ist oft ungeeignet, weil es Suchthemen auslösen kann, die den Nutzer von deiner Website wegführen;
• sei einfach:
Im Web gewinnt Einfachheit immer: Wähle einen Namen, der sich leicht merken und ebenso leicht schreiben lässt, und berücksichtige vor allem deine Zielgruppe: Wenn du Anglizismen nutzt, stelle sicher, dass dein Publikum das englische Wort auch schreiben kann;
• sei passend: Das Thema deiner Website im Domainnamen zu nennen, hilft sehr, qualitativ besseren Traffic zu bekommen als generischen, weil der Nutzer schon vor dem Klick versteht, welches Thema er vertiefen kann; außerdem hilft es Suchmaschinen, weil sie so verstehen, was du machst, und dich für bestimmte eingegebene Wörter als Suchergebnis vorschlagen können.
• sei eindeutig erkennbar:
Dafür braucht es keine Fantasie: Es reicht, den Firmennamen als Domain zu verwenden, weil er bereits identifizierende und einzigartige Elemente enthalten sollte, die dich von der Konkurrenz unterscheiden. Bei Freiberuflern ist es üblich, den eigenen Namen zu nutzen, auch wenn die Schlaueren den Namen mit dem Beruf kombinieren.
Neben diesen Tipps kann es für die organische Sichtbarkeit helfen zu wissen, dass Suchmaschinen – Google besonders – es schätzen, wenn die Website-Adresse die folgenden drei Elemente enthält.
✔ «Wer du bist»;
✔ «Was du machst»;
✔ «Wo du es machst».
Schlussteil: die Endung
Auch zur Endung sind einige Überlegungen nötig – vielleicht weniger wichtig als der Mittelteil, aber sie zu unterschätzen ist sicher keine gute Idee. Hier einige Kriterien, um die beste Endung für dein Business zu wählen:
• generisches Kriterium:
Einige Endungen sind allgemein üblich geworden und haben einen generischen Charakter angenommen, auch wenn sie anfangs mit Branchen verbunden waren, wie .com, .net, .info.
Es wird immer empfohlen, auch ein .com zu besitzen, damit keine Drittseite Internetnutzer abfängt, die eigentlich deine Website besuchen wollen.
• geografisches Kriterium:
Wenn dein Geschäft geografisch in einem bestimmten Land verortet ist, ist die Wahl einer Endung wie .it (für Italien), .de (für Deutschland), .fr (für Frankreich), .es (für Spanien) usw. sicher sinnvoll…
Damit in anderen Ländern niemand potenzielle Kunden in die Irre führt, ist es ratsam, mehrere Endungen zu kaufen, vielleicht die der Nachbarländer deiner Region; das ist auch empfehlenswert, wenn du in mehreren Ländern tätig bist – dann ist es strategisch, eine Website mit länderspezifischen Endungen zu haben.
• Kriterium der Kohärenz:
Achte darauf, dass Domainname, gewählte Endung und Thema der Website zueinander passen; wähle sie nicht zufällig. Wenn du eine «No-Profit»-Organisation bist, ist .org oder .ngo die beste Wahl gegenüber anderen Optionen.
• beschreibendes Kriterium:
Du kannst dein Thema stärken, indem du eine Endung wählst, die die Kategorie widerspiegelt: Bist du Florist, ist .flowers perfekt; bist du aber ein Unternehmen, das ausschließlich in der Schweiz arbeitet, ist .Ch geeigneter.
• neue Endungen:
Sie sind erst vor Kurzem entstanden, um die beispiellose Möglichkeit zu bieten, einen Domainnamen zu finden, der die ausgeübte Tätigkeit extrem gut repräsentiert.
Suchmaschinen schätzen diese neuen Endungen, weil sie helfen, sich von anderen abzuheben und in Sachen Ranking mehr Gewicht zu bekommen.
Angesichts ihres wachsenden Erfolgs empfehlen wir, so früh wie möglich die Endungen zu kaufen, die am besten zu deiner Tätigkeit passen, um Marke und Ruf zu schützen.
Dafür kannst du unser Tool im Bereich Zusatzservices nutzen
oder bei Google recherchieren, indem du die Domain eingibst, die du suchst, um zu prüfen, ob eine Website bereits registriert ist, und um zu verstehen, was die eingegebenen Wörter auslösen – welche Inhalte der Nutzer sieht, wenn er versucht, deine Website zu finden.











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